Be- und Entladezone durchgesetzt

Fließender statt stockender Verkehr12. November 2016

Auf FDP-Nachfrage wird die Haltesituation in der Schloßgasse entschärft.

Bereits seit über zwei Jahren ist die Haltesituation für Anwohner und Gewerbetreibende in der Schloßgasse in einem unhaltbaren Zustand. So wurde im Zuge der Landesgartenschau an dieser Stelle ein absolutes Halteverbot eingeführt und eine Vielzahl von Blumenkübeln aufgestellt. Dies führte dazu, dass seit dem Anwohner, Gewerbetreibende, Paketboten und auch die Mitarbeiter des städtischen Gartenamtes regelmäßig dazu gezwungen wurden, im absoluten Halteverbot zu Parken, um dann von dem stark präsenten Ordnungsamt zur Kasse gebeten zu werden.

Nachdem auch die Initiativen der Anwohner und Gewerbetreibenden in Form von zahlreichem Briefverkehr an die zuständigen Ämter und Dezernenten der Stadt erfolglos blieben, hat die FDP-Fraktion dieses Ärgernis zum Anlass für eine parlamentarische Frage an den Magistrat genommen, um so den öffentlichen Druck zu erhöhen und eine Verbesserung der Situation durchzusetzen.

Nachdem nun über mehr als zwei Jahre von der zuständigen Verkehrsdezernentin und Bürgermeisterin Wiegel-Greilich (Grüne) kein Entgegenkommen signalisiert wurde, brachte die FDP-Anfrage die hauptamtlichen Magistratsmitglieder und insbesondere den nun zuständigen Dezernenten Neidel (CDU) offensichtlich zum Umdenken, sodass nun die Einrichtung einer Be- und Entladezone in der Schloßgasse zugesichert wurde, während allerdings die Blumenkübel, die regelmäßig mit Müll gefüllt und nachts zum Urinieren missbraucht werden, als „Aufwertung“ erhalten bleiben sollen.

Die Freien Demokraten freuen sich über diesen Teilerfolg und werden genau beobachten, ob die Be- und Entladezone auch zeitnah eingeführt wird. Die Antwort Neidels auf die Nachfrage unserer Stadtverordneten Dr. Martin Preiß, ob denn schon ein fester Termin zur Einführung feststehe, verneinte dieser. Dennoch gehen wir von einer baldigen Einführung aus. Wir werden ein Auge darauf haben.

Mehr dazu im Bericht des Gießener Anzeigers