Ergebnis in Bad Nauheim ist ein Ansporn für die Landesgartenschau in Gießen

Anpfiff zur Sportstadt GießenLebenswertes Gießen12. Februar 2011

Sowohl finanziell als auch in Besucherzahlen hat die Landesgartenschau in Bad Nauheim eine Punktlandung hingelegt erklärte der Präsident des hessischen Gartenbauverbandes Jürgen Mertz in Friedberg „Das ist für Gießen ein großer Anspruch, den wir aber erfüllen werden“ erklärte der Fraktionsvorsitzende der FDP Dr. Preiß. „Die Umsetzung der Landesgartenschau ist für die Stadt Gießen ein organisatorischer und finanzieller Kraftakt. Sie bietet der Stadt und ihren Bürgern eine einmalige Chance zur nachhaltigen Stadtentwicklung. Durch die Zuschüsse, z.B. aus Landesmitteln können längst fällige Infrastrukturprojekte wie der Bahnhofsvorplatz, Ausbau der Konrad-Adenauer-Brücke und der Bau einer dritten Lahnbrücke so günstig wie nie realisiert werden. Hier ist es wichtig möglichst viele Bürger bei den Vorbereitungen zur Landesgartenschau mitzunehmen.“
Dafür traf sich die FDP Fraktion am vergangenen Montag mit Vertretern des Gießener Regattavereins. Diese wiesen darauf hin, dass bei der Landesgartenschau die berechtigten Interessen der Gießener Rudersportvereine berücksichtigt werden müssten. Das Lahnufer ist wichtiger Bestandteil der Landesgartenschau – die Lahn aber auch gleichzeitig der Platz der traditionellen Gießener Pfingstregatta und des Gießener Rudersportes. Aus Sicht des Rudersports sei es notwendig, die freie Zufahrt der Rudervereine zu den Anlegestellen zu gewährleisten und auf neue Stege in der Lahn, die eine Regatta unmöglich machen würden, zu verzichten. Die FDP unterstützt diese Forderung und sagte den Vertretern des Regattavereins ihre Unterstützung zu. Aus ihrer Sicht ist es möglich, die Interessen des Rudersports zu beachten, ohne die Einbeziehung der Lahnaue in die Landesgartenschau zu gefährden. Statt den geplanten, den Rudersport beeinträchtigenden Maßnahmen schlägt die FDP vor, im Lahnuferbereich einen Sportgerätepark für Erwachsene zu erschaffen, im dem für jedermann kostenlos nutzbare Fitnessgeräte vorgehalten werden. Auch die Gestaltung eines Skaterparks sollte geprüft werden, so Dr. Preiß abschließend, der sich zuversichtlich zeigt, dass sich die Interessen der Landesgartenschau mit den Interessen des Rudersports in Einklang bringen lassen.