Stadt handelt bei Rattenplage zu spät.

Lebenswertes Gießen9. Juli 2019

Problem schon seit 2016 bekannt.

Wie in ganz Gießen zu sehen ist, hat die Stadt Gießen eine groß angelegte Kampagne zur Eindämmung der Rattenplage unter dem Slogan „No Food No Rats“ gestartet. Ziel der Kampagne ist die Sensibilisierung der Bevölkerung hinsichtlich der Entsorgung von Nahrungsmitteln. Ursache dafür soll die letztlich stark angestiegene Rattenpopulation in Gießen gewesen sein.

Die FDP Fraktion im Gießener Stadtparlament zeigt sich verwundert, schließlich hat sie die Thematik bereits im November 2016 im Stadtparlament angesprochen.

Aus der Antwort der damaligen Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich geht hervor, dass keine generelle oder flächendeckende Zunahme der Rattenpopulation festgestellt wurde.

„Die Rattenplage war bereits 2016 ein für jeden Gießener Bürger sichtbares Problem und wurde von uns bereits thematisiert. Die Stadt handelt nun reichlich spät und es stellt sich die Frage in wieweit man diesen Zustand mit frühzeitigem und vorausschauendem Hadeln hätte vorbeugen können“, so der Fraktionsvorsitzende der Freien Demokraten in der Gießener Stadtverordnetenversammlung Dr. Klaus Dieter Greilich.