Chancen ergreifen, statt Bedenken suchen.

Kultur ist LebenWirtschaftsmotor Gießen24. Februar 2016

Kunst, Kultur und Kongresshalle.

„Gießen ist eine lebendige und prosperierende Stadt und das ist gut so. Allerdings gibt es noch Bereiche, in denen noch viel Potential steckt, welches nur darauf wartet genutzt zu werden. Dazu gehört der Bereich der Kunst und der Kultur“, so der kulturpolitische Sprecher der FDP in Gießen.

„So manch eine künstlerische Initiative fristet jedoch leider ein gewisses Schattendasein. Daher muss es Ziel von Stadtpolitik und Stadtgesellschaft sein, diese Künstlern und Kulturschaffenden mehr zu fördern. Dazu gehört insbesondere die Überlassung von Ausstellungs- und Veranstaltungsräumen.“, fordert der Freidemokrat.

Scherer weiter: „So manch eine künstlerische Initiative fristet leider ein gewisses Schattendasein. Daher sollte es Ziel von Stadtpolitik und Stadtgesellschaft sein, auch Künstlern und Kulturschaffenden eine Werbeplattform zu bieten, die nicht von der städtischen Kulturförderung partizipieren. Initiativen die ohne Fördergelder arbeiten, brauchen eine breitere Öffentlichkeit. Hier könnte eine umfassendere Aufstellung im Veranstaltungskalender helfen, oder auch eine größere Kooperation mit der Stadtmarketing GmbH.“
Unternehmerin und Spitzenkandidatin Manuela Giorgis nimmt den Bereich Existenzgründer im Bereich der Kulturwirtschaft in den Fokus: „Wir brauchen hier in Gießen für die Kulturwirtschaft eine bessere Willkommenskultur.“ So Giorgis. „Zögern und Zaudern lockt niemanden nach Gießen, sondern verhindert Innovation und Fortschritt. Gießen muss Kulturschaffenden noch klarer zeigen: Kommt nach Gießen, hier seid Ihr willkommen, hier könnt Ihr euch verwirklichen.“
Abschließend ergänzt der Fraktionsvorsitzende Dr. Martin Preiß: „Gießen braucht ein modernes Kongresszentrum. Die Kongresshalle am Berliner Platz entspricht nicht mehr den Anforderungen für eine Universitätsstadt wie Gießen. Es kann nicht länger sein, das z.B. Universität und Technische Hochschule für größere Kongresse aus Gießen ausweichen müssen. Die Stadtpolitik muss offen für Ideen und Vorschläge von potentiellen Investoren sein. Falls sich eine Variante für ein Kongresszentrum am jetzigen Standort der Kongresshalle am Berliner Platz ergeben sollte, findet sich bestimmt auch eine Lösung für die Räumlichkeiten des KiZ. Mit einer Portion gutem Willen und Kreativität schafft man das. Gießen braucht mehr Chancenjäger, statt Bedenkenträger.“